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Mit roten Rosen Fülle und Tiefe in den Garten bringen

Eine rote Rose im Garten hat etwas underbar Anziehendes. Inmitten von üppigem Grün genügt schon ein Hauch von Karminrot, um den Blick auf sich
zu ziehen und uns dazu zu verleiten, ein wenig näher zu kommen.

Rot gilt mitunter als eine Farbe, die sich im Garten nicht ganz einfach einsetzen lässt -- besonders in Kombination mit sanfteren Farbtönen. Doch die Palette ist weitaus vielfältiger, als man zunächst vermuten könnte. Von klarem Karminrot bis hin zu tiefen, samtigen Nuancen können rote Rosen Wärme, Fülle und Tiefe in den Garten bringen, ohne ihn zu
beherrschen.

Oft liegt das Geheimnis einfach darin, den richtigen Platz für sie zu finden und passende Begleitpflanzen auszuwählen.

Den richtigen Rotton finden

Nicht jedes Rot entfaltet im Garten die gleiche Wirkung. Klare Karminrottöne können wunderbar lebendig erscheinen, während dunklere Nuancen eine tiefere, ruhigere Ausstrahlung besitzen -- besonders im sanften Licht des Morgens und Abends.

Thomas à Becket besitzt einen etwas anderen Charakter. Ihre karminroten Blüten stehen in üppigen Büscheln zusammen und öffnen sich zu locker geformten Rosetten. In Verbindung mit ihrem natürlich strauchigen Wuchs entsteht eine ungezwungene, ntspannte Wirkung, durch die sie sich wunderbar mit anderen Gartenpflanzen verbinden lässt.

Was passt zu roten Rosen?

Eine der einfachsten Möglichkeiten, rote Rosen im Garten zur Geltung zu bringen, ist, sie mit zurückhaltenderen Begleitpflanzen zu umgeben.

Sanfte Blau-, Malven- und Violetttöne sind besonders schöne Partner. Katzenminze, Lavendel, Salbei und torchschnabel bilden einen kühlen Kontrast zu karminroten Blüten. So können die Rosen hervorstechen, ohne dass das Beet zu kräftig wirkt.

Für eine leichtere Wirkung lassen sich Weiß, Creme oder Silber einstreuen. Silbrig belaubte Pflanzen wie Artemisia oder Wollziest können neben einer dunkelroten Rose besonders schön wirken und die Tiefe ihrer Blütenfarbe hervorheben.

Und auch Grün sollte nicht unterschätzt werden. Manchmal braucht eine rote Rose nicht mehr als reichlich Laub um sich herum. Eine karminrote Blüte, die zwischen Schichten frischer grüner Blätter hervorleuchtet, kann eine der schlichtesten und zugleich schönsten Kombinationen sein.

Über Rot hinausdenken

Eine rote Farbgestaltung muss keineswegs ausschließlich aus roten Rosen bestehen. Tatsächlich kann sie noch interessanter werden, wenn verwandte Farbtöne miteinander verschmelzen dürfen.

Hier kommen Rosen wie Gabriel Oak und James L. Austin™ besonders schön zur Geltung. Ihre satten, tiefrosa Blüten harmonieren wunderbar mit Karmin- und Rottönen und schaffen einen sanften Übergang zu anderen Farben im Beet.

Gabriel Oak besitzt mit ihren großen, icht gefüllten Rosetten und ihrem kräftigen, fruchtigen Duft eine besonders üppige Ausstrahlung. Ihre maulbeerfarbenen Triebe und das dunkelgrüne Laub verstärken diese
Wirkung zusätzlich.

Werden diese tieferen Rosatöne mit Rot kombiniert, entsteht eine vielschichtigere Farbpalette -- ähnlich den feinen Farbabstufungen, die sich ganz natürlich innerhalb einer einzelnen Blüte finden.

Mit Rot den Blick lenken

Rot zieht ganz von selbst unsere Aufmerksamkeit auf sich. Gerade deshalb eignet es sich wunderbar, um den Blick durch den Garten zu führen.

Eine rote Rose am Ende eines Weges kann dazu einladen, weiterzugehen. Zwischen sanfteren Pflanzungen setzt sie einen Punkt, auf dem der Blick für einen Moment ruhen kann. In der Nähe eines Sitzplatzes oder Eingangs kann sie einem Bereich des Gartens eine ganz eigene Identität verleihen.

Dabei muss Rot keineswegs überall auftauchen. Oft ist ein einziger großzügiger Farbakzent sehr viel wirkungsvoller.

Mehrere Pflanzen derselben Sorte zusammenzusetzen, kann einen besonders harmonischen Eindruck schaffen. So entsteht ein großzügiges Band aus Farbe und weniger der Eindruck einzelner Pflanzen.

Alternativ lässt sich einer einzelnen Thomas à Becket etwas mehr Raum geben. Ihr ungezwungener Wuchs passt wunderbar in ein locker bepflanztes Beet, wo sich ihre Zweige zwischen benachbarten Stauden entfalten können.

Eine intensivere Farbpalette ausprobieren

Wer tiefere Farbtöne schätzt, kann Rot auch als Ausgangspunkt für eine wunderbar stimmungsvolle Pflanzung nutzen.

Kombinieren Sie karminrote Rosen mit tiefem Rosa, Pflaumen-, Burgunder- und Violetttönen. Rosen wie Thomas à Becket, Gabriel Oak und James L. Austin™ bringen jeweils leicht nterschiedliche Nuancen ein. So gewinnt die Pflanzung an Tiefe, anstatt wie ein einziger geschlossener Farbblock zu wirken.

Dunkles Laub kann die Gestaltung noch satter erscheinen lassen, während einzelne Akzente in Blassrosa, sanftem Blau oder Silber ein wenig Leichtigkeit schaffen.

Besonders schön wirken solche Kombinationen gegen Ende des Tages. Wenn das Licht weicher wird, scheinen die dunkleren Farben noch tiefer zu
werden, und die samtige Beschaffenheit der Blütenblätter tritt besonders schön hervor.

Die sanftere Seite von Rot entdecken

Vielleicht liegt eine der schönsten eiten roter Rosen darin, zu entdecken, dass ihre Wirkung nicht immer unseren Erwartungen entspricht.

Ein leuchtendes Karminrot kann einem grünen Beet einen fröhlichen Akzent verleihen. Ein tieferes Rot kann eine ruhige, intime Gartenecke entstehen lassen. Kommen Malve, Silber oder sanftes Rosa hinzu, wirkt eine Farbe, die zunächst recht kräftig erschien, plötzlich wunderbar harmonisch.

Mit Bedacht eingesetzt, muss Rot einen Garten nicht beherrschen. Stattdessen kann es hier und da zwischen den Pflanzen aufscheinen und beim Vorübergehen den Blick einfangen. Ein Hauch von Karminrot zwischen grünem Laub oder eine dunkle Blüte neben silbrigen Blättern kann bereits vollkommen genügen. Und vielleicht sind rote Rosen gerade dann am schönsten: nicht, wenn sie unsere Aufmerksamkeit einfordern, sondern wenn wir ganz unvermittelt auf sie stoßen.

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