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Rosen schneiden: Ein Leitfaden für die kommende Saison

Der Rückschnitt gehört zu den lohnendsten Arbeiten, die Sie an Ihren Rosen erledigen können. Er gibt der Pflanze Form und Struktur, frischt sie für die kommende Saison auf und fördert eine reiche Blütenfülle.

Für viele Gärtnerinnen und Gärtner wirkt das Schneiden zunächst abschreckend. Oft besteht die Sorge, zu viel abzuschneiden oder an der falschen Stelle zu schneiden. Tatsächlich sind Rosen sehr robust – und beim Rückschnitt geht es nicht um Perfektion. Es geht darum, die Pflanze behutsam ins Gleichgewicht zu bringen, alles zu entfernen, was ihr nicht mehr dient, und Raum für neues Wachstum zu schaffen.

Dieser Leitfaden erklärt die wichtigsten Grundlagen dazu, wann und warum man Rosen schneidet – und enthält Links zu Schritt-für-Schritt-Anleitungen für unterschiedliche Rosentypen.

Ein Rückschnitt ist eine der einfachsten Möglichkeiten, damit eine Rose ihr volles Potenzial entfalten kann.

Im Januar und Februar befindet sich die Pflanze in der Ruhephase. Sie steht still, ist in Winterruhe und bereit, in Form gebracht zu werden. Wenn Sie zu dieser Jahreszeit bestimmte Triebe entfernen, regen Sie die Rose dazu an, mit den ersten wärmeren Tagen frisches neues Wachstum zu bilden. Dieses neue Wachstum hält die Rose gesund, gut geformt und bereit, in den kommenden Monaten wunderschön zu blühen.

Neben der Förderung der Blüte hilft der Rückschnitt auch dabei, eine attraktive, wohlgeformte Pflanze mit guter Struktur und Blattfülle aufzubauen – damit sie nicht nur in Blüte, sondern auch im Laub schön aussieht.

Grundausstattung
  • Gartenschere & Holster

Es lohnt sich, die Gartenschere von Zeit zu Zeit zu desinfizieren, besonders wenn Sie krankes Pflanzenmaterial entfernen. So verhindern Sie, dass sich Infektionen von einer Pflanze auf die nächste übertragen.

  • Flexi-Tie-Band (oder ein anderes weiches Bindematerial)
  • Handschuhe
  • Rankösen (Vine Eyes)
  • Verzinkter Draht
Nach Bedarf
  • Astschere mit langen Griffen
  • Knieunterlage oder Knieschoner
  • Baumsäge – besonders hilfreich bei älteren Sträuchern und dicken, verholzten Trieben
  • Schubkarre oder Eimer, um altes Laub und Schnittgut zu sammeln

Der Winterschnitt sollte erfolgen, solange Rosen in Winterruhe sind – für die meisten Gärten bedeutet das Januar oder Februar.

Wenn Sie bereits neue Austriebe sehen und noch nicht geschnitten haben, ist das kein Problem. Es ist immer besser zu schneiden, als die Pflanze ungeschnitten zu lassen. Der einzige Unterschied: Die Blüte kann sich etwas nach hinten verschieben.

Und selbst wenn der März bereits begonnen hat und Sie noch nicht dazu gekommen sind – Sie haben Ihre Chance nicht verpasst. Rosen reagieren sehr gut auf Schnittmaßnahmen und profitieren auch dann noch von einem gründlichen Rückschnitt.

Ein paar wichtige Grundprinzipien

Tipps zum Rosenschnitt werden oft als sehr strenge „Regeln“ weitergegeben – dabei lohnt es sich, daran zu denken: Rosen sind verzeihend.

Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen über die genaue Schnittstelle

Traditionell heißt es, man solle knapp oberhalb eines Blattansatzes schneiden, mit einem schrägen Schnitt vom Auge weg. Auch wenn dieser Hinweis oft wiederholt wird, gibt es keine Belege dafür, dass er unbedingt notwendig ist. Viel wichtiger ist, mit Vertrauen zu schneiden und eine ausgewogene, harmonische Form anzustreben.

Entfernen Sie altes Laub sorgfältig

Altes Laub sollte rund um die Rose entfernt und sorgfältig entsorgt werden. Rosenlaub sollte nicht kompostiert werden, da es Pilzsporen enthalten kann, die Krankheiten auslösen. Wenn Sie alles alte Laub entfernen, starten Sie sauber in die Saison und verringern das Risiko späterer Probleme.

Warum ein Schnitt die Blütenfülle steigert

Beim Schneiden entscheiden Sie, wo die Rose ihre Energie einsetzt.

Ohne Rückschnitt kann eine Rose zu viel altes Holz behalten und im Inneren dicht und unübersichtlich werden. Die Blüte wird schwächer, und die Form wirkt weniger ansprechend. Durch den Rückschnitt schaffen Sie Raum und Struktur. Sie regen die Rose zu kräftigem Wachstum an – mit neuer Energie und einer Form, die Blüten über die ganze Pflanze verteilt unterstützt.

Einfach gesagt: Der Rückschnitt hilft, weil er fördert: gesünderes Wachstum

  • Bessere Struktur und gleichmäßige Belaubung
  • Ausgewogenere, reichere Blüte

Es ist eine Gartenarbeit, die sich im Moment mutig anfühlt – und später umso großzügiger belohnt wird.

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Weitere Rosentypen schneiden

Manche Rosentypen erfordern, je nach Blühzeit und Wuchsform, eine etwas andere Vorgehensweise. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Rose Sie haben, lohnt es sich, dies vor dem Schnitt zu prüfen, denn eine angepasste Methode kann die Leistung und Blühfreude deutlich verbessern.

Sind Sie unsicher, welche Rose Sie haben? Unser Kundenservice hilft Ihnen gern weiter und unterstützt Sie bei der Bestimmung.

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Mit Vertrauen schneiden

Der erste Schnitt kann sich zunächst einschüchternd anfühlen, doch Rosen sind robuster, als sie aussehen. Wenn Sie etwas später schneiden als geplant oder sich nicht ganz sicher sind, wo Sie schneiden sollen, keine Sorge. Ein sorgfältiger Winterschnitt kommt der Pflanze dennoch zugute und bereitet sie gut auf die kommende Saison vor.

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