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Slow Living und die Verbindung zu Cortisol

Cortisol, das wichtigste Stresshormon unseres Körpers, spielt eine zentrale Rolle in der Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Doch der ständige Druck des modernen Lebens hält den Cortisolspiegel vieler Menschen dauerhaft hoch – mit Folgen wie Erschöpfung, Angstzuständen und Burnout. Die steigenden Herausforderungen des Alltags – Arbeitsanforderungen, digitale Reizüberflutung und steigende Lebenshaltungskosten – lassen viele nach Wegen suchen, mehr Ruhe in ihren Alltag zu bringen.

Die Neurowissenschaftlerin und Psychologin Ruth Kudzi erklärt: „Slow Living ist ein Trend, der als Gegenbewegung zur hektischen, digitalen Welt entstanden ist, in der wir leben. Eine beispiellose Anzahl von Menschen leidet unter Stress, weshalb es darum geht, eine langsamere Herangehensweise an den Alltag zu kultivieren, um den Cortisolspiegel zu senken und das Nervensystem zu regulieren.“

„Hobbys wie Gärtnern, Kochen und Bewegung können das Wohlbefinden steigern, da sie nachweislich den Cortisolspiegel auf natürliche Weise senken und gleichzeitig Dopamin und Serotonin freisetzen. Solche kleinen, bewussten Handlungen – sei es das Pflanzen einer Rose, das Kochen einer Mahlzeit von Grund auf oder ein achtsamer Spaziergang – können unsere kognitive und emotionale Gesundheit erheblich fördern. Sie verbessern unsere Beziehungen, unterstützen bessere Entscheidungen, sorgen für Klarheit und Fokus und fördern einen erholsamen Schlaf.“

Gärtnern: Ein natürliches Gegenmittel

Gärtnern wird seit Langem für seine positiven Auswirkungen auf die psychische Gesundheit geschätzt. Eine Studie der Universität Exeter zeigte, dass der Kontakt mit der Natur das Glück steigern und Angstzustände reduzieren kann. Untersuchungen zu Bodenmikroben ergaben zudem, dass das Hantieren mit Erde die Freisetzung von Serotonin fördern und eine antidepressive Wirkung haben kann.

Ruth bestätigt: „Die Verbindung zur Natur und das Draußensein haben unzählige physische, psychische und emotionale Vorteile. Gärtnern zwingt uns dazu, uns vom digitalen Alltag zu lösen und den Moment bewusst zu erleben. Es ist eine ganzheitliche Erfahrung, die uns in einen Flow-Zustand versetzen und ein tieferes Gefühl der Verbundenheit mit der Natur schaffen kann, wodurch Stress, Angst und Überforderung gelindert werden.“

Doch in einer Welt, in der viele nach sofortiger Belohnung suchen, kann selbst diese achtsame Aktivität Geduld erfordern. Deshalb ermutigt der Rosenzüchter David Austin Roses dazu, zur traditionellen Methode des Pflanzens von wurzelnackten Rosen zurückzukehren. Diese Rosen kommen in einem ruhenden Zustand an und erfordern sorgfältige Pflege, was sie zum perfekten Begleiter für achtsames Gärtnern macht.

David J. C. Austin, Vorsitzender von David Austin Roses, erklärt:

„Das Ziehen von wurzelnackten Rosen ist eine handwerkliche Reise, die Geduld, Sorgfalt und eine tiefere Verbindung zur Natur belohnt.

Im Gegensatz zum sofortigen Gartenerlebnis erfordert die Pflege von wurzelnackten Rosen, dass wir uns Zeit nehmen und den Prozess schätzen – vom Einweichen der Wurzeln über die Bodenvorbereitung bis hin zur Vorfreude auf das Wachstum im Frühling. Es ist eine Übung in Achtsamkeit, bei der jede Phase uns einlädt, präsent zu sein, die Natur zu erleben und Freude an kleinen Momenten zu finden. In einer Welt, die oft zu schnelllebig ist, bietet die Pflege dieser Rosen einen kraftvollen Moment der Ruhe und Sinnhaftigkeit, mit der schönen Belohnung prachtvoller Blüten, die mit Liebe und Aufmerksamkeit herangezogen wurden.“

Kochen: Eine nahrhafte Form der Selbstfürsorge

Das Kochen von Grund auf ist eine weitere wirkungsvolle Methode, um Slow Living zu praktizieren. Die bewusste Zubereitung einer Mahlzeit, das Schneiden der Zutaten und das Genießen des Prozesses können beruhigend wirken und ein Gefühl der Zufriedenheit vermitteln.

Die ausgebildete Köchin, Fitnesstrainerin und Ernährungsberaterin Lisa Marley erklärt: „Kochen ist ein zentraler Bestandteil von Slow Living. Es geht darum, den einfachen Akt der Mahlzeitenzubereitung in eine achtsame Erfahrung zu verwandeln.“

„Ob beim Brotbacken, Gemüsehacken oder beim langsamen Köcheln einer Sauce – Kochen kann eine Form der Selbstfürsorge sein, bei der wir uns auf den Prozess konzentrieren und Freude daran finden, unseren Körper zu nähren. Langsames, bewusstes Kochen fördert Kreativität und Achtsamkeit und ermutigt uns, eine tiefere Dankbarkeit für das, was uns nährt, zu entwickeln.“

Die Verbindung zwischen Garten und Küche kann das Erlebnis noch bereichern. David fügt hinzu: „Der Garten und die Küche sind eng miteinander verbunden. Ob beim Anbau von eigenem Obst und Gemüse, dem Pflücken frischer Kräuter oder der Nutzung essbarer Blüten – die Möglichkeiten, Slow Living zu praktizieren, sind grenzenlos.“

„Ein persönlicher Favorit von mir ist die Verwendung von Hagebutten – den Früchten der Rosenpflanze. Diese oft unterschätzten Früchte können in der Küche für Tees, Marmeladen, Gelees, Sirupe oder sogar Suppen und Saucen genutzt werden. Es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als eine heiße Tasse frisch aufgebrühten Hagebuttentee zu genießen, dessen Früchte man selbst angebaut hat.“

Bewegung: Achtsame körperliche Betätigung

Regelmäßige Bewegung ist essenziell, um Stress zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu erhalten. Während intensive Workouts ihre Vorteile haben, kann langsame, bewusste Bewegung ebenso effektiv sein, um die körperliche Gesundheit zu verbessern und den Cortisolspiegel zu senken.

Lisa sagt: „Beim Sport geht es bei Slow Living nicht darum, sich täglich an die Grenzen zu bringen. Vielmehr geht es darum, Bewegung durch Aktivitäten zu genießen, die Freude bereiten, sei es Gärtnern, Yoga oder ein achtsamer Spaziergang in der Natur.“

Ruhe in einer schnelllebigen Welt kultivieren

Indem wir uns mit der Natur verbinden und uns auf achtsame Aktivitäten konzentrieren, können wir Cortisolspiegel natürlich senken und ein größeres Gefühl von Balance und Wohlbefinden schaffen.

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