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Die Grundlagen der Rosenbewässerung

Mit dem Beginn der wärmeren Monate ist eine gleichmäßige Wasserversorgung der beste Weg, um Ihre Rosen gesund und vital zu halten. Regelmäßiges Gießen unterstützt die natürliche Widerstandskraft der Pflanze und sorgt den ganzen Sommer über für eine reiche und schöne Blüte.

Wie viel Wasser benötigt wird, hängt von den jeweiligen Standortbedingungen ab – insbesondere von Bodenart und Wetter. Frisch gepflanzte Rosen sowie Rosen in Töpfen benötigen in der Regel die meiste Aufmerksamkeit.

Der Wasserbedarf hängt eng mit Niederschlag und Temperatur zusammen. Statt sich nur auf die Oberfläche des Bodens zu verlassen, empfiehlt es sich, die Feuchtigkeit ein bis zwei Zentimeter unter der Erde zu prüfen, bevor erneut gegossen wird.

Saisonale Hinweise

Oktober – Februar
In den Wintermonaten reicht der natürliche Niederschlag meist aus. Gegossen werden muss nur bei ungewöhnlich trockenem und mildem Wetter.

März – Mai
Achten Sie auf längere Trockenperioden von zwei Wochen oder mehr. Frisch gepflanzte Rosen sollten alle zwei bis drei Tage gegossen werden, etablierte Rosen etwa einmal pro Woche, sofern der Boden trocken erscheint.

Juni – September
Während der Sommermonate benötigen Rosen oft mehr Unterstützung. Neu gepflanzte Rosen sollten jeden zweiten Tag kontrolliert werden, während etablierte Rosen in der Regel einmal wöchentlich gründlich gewässert werden müssen – abhängig von Niederschlag und Temperaturen.

Hinweis: Wenn Blüten oder Laub bei Hitze zu welken beginnen, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Pflanze zusätzliches Wasser benötigt.

Als allgemeine Orientierung empfehlen wir folgende Mengen pro Pflanze und Gießvorgang:

  • Strauch- und Topfrosen: 5 Liter
  • Kletter-, Rambler- und Hochstammrosen: 10 Liter

Bewährte Gießmethoden

Für optimale Ergebnisse sollte das Wasser gezielt ausgebracht werden, damit es direkt die Wurzeln erreicht.

An der Basis gießen
Gießen Sie möglichst nah am Fuß der Rose. Falls das Wasser abläuft, warten Sie einen Moment, bis es eingesickert ist, bevor Sie weitergießen. Bei sehr trockenem Boden kann eine kleine Mulde rund um die Pflanze helfen, das Wasser zu halten.

Blätter und Blüten trocken halten
Achten Sie darauf, Laub und Blüten möglichst trocken zu halten. Feuchtigkeit auf den Blättern – besonders über Nacht – kann Pilzkrankheiten wie Sternrußtau fördern.

Sanften Wasserstrahl verwenden
Vermeiden Sie Hochdruckschläuche. Eine weiche Brause oder eine Gießkanne sorgt für eine schonende Bewässerung, ohne Erde aufzuwühlen oder Wasser auf das Laub zu spritzen.

Rosen,die besondere Aufmerksamkeit benötigen

Einige Pflanzsituationen trocknen schneller aus als andere. Bitte achten Sie besonders auf:

  • Frisch gepflanzte Rosen: Diese bauen ihr Wurzelsystem noch auf und können noch nicht auf tiefere Wasserreserven zugreifen.
  • Rosen in Töpfen: Kübel trocknen deutlich schneller aus als Gartenboden und sollten täglich kontrolliert werden.
  • Pflanzungen an Mauern oder Zäunen: Rosen an Wänden liegen oft im Regenschatten und erhalten selbst nach Regen nur wenig Feuchtigkeit.
  • Standorte nahe Bäumen oder Hecken:Große Gehölze entziehen dem Boden viel Wasser und konkurrieren mit den Rosen um Feuchtigkeit.

Durch regelmäßige Kontrolle des Bodens und tiefes, gezieltes Wässern schaffen Sie die besten Voraussetzungen dafür, dass Ihre Rosen die gesamte Saison über gesund und blühfreudig bleiben.

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