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Rosen bringen eine stille Freude in den Garten. Ihre Schönheit wirkt mühelos, sobald sie sich eingelebt haben, und selbst für Einsteiger gelingt ihre Pflege erstaunlich gut. Mit ausreichend Licht, guter Erde und ein wenig saisonaler Aufmerksamkeit blühen Rosen reichlich und werden zu verlässlichen Begleitern im Jahreslauf.

Rosen pflanzen

Rosen werden in der Regel als wurzelnackte Pflanzen oder im Topf verkauft. Wurzelnackte Rosen pflanzt man vom Spätherbst bis zum frühen Frühjahr, während sie ruhen. Da sie kein Laub versorgen müssen, konzentrieren sie sich ganz auf das Wurzelwachstum und etablieren sich fest im Boden, noch bevor die Wärme des Frühlings einsetzt. Getopfte Rosen können in den meisten Jahreszeiten gepflanzt werden und eignen sich besonders für alle, die Pflanzen gern bereits im Blatt oder in Blüte auswählen. Gießen Sie vor und nach dem Pflanzen gründlich, damit sie sich gut an ihren neuen Standort gewöhnen.

Vermeiden Sie es, Rosen in gefrorene Erde, in staunasse Böden oder bei starker Trockenheit zu pflanzen. Lässt sich die Erde leicht bearbeiten, zerbröselt sie in der Hand und fühlen Sie sich beim Graben wohl, sind die Bedingungen in der Regel geeignet.

Den richtigen Standort wählen

Sonnenlicht ist das wichtigste Geschenk, das Sie einer Rose machen können. Die meisten Sorten blühen am besten, wenn sie täglich mindestens vier Stunden direkte Sonne erhalten. In hellerem Schatten wachsen sie zwar ebenfalls, bringen aber oft etwas weniger Blüten hervor. Gute Erde und regelmäßige Düngung können dies jedoch gut ausgleichen.

Gönnen Sie Ihrer Rose etwas Platz zum Atmen. Abstand zwischen den Pflanzen ermöglicht Luftzirkulation, die das Laub nach Regen schnell trocknen lässt und Krankheiten verringert. Denken Sie bei der Pflanzung nicht an die kleine Pflanze von heute, sondern an den ausgewachsenen Strauch in ein paar Sommern. Ein Standort außerhalb der stärksten Winde ist ebenfalls hilfreich, denn kräftige Böen können junge Rosen lockern, bevor sie richtig eingewurzelt sind. Treten Sie die Erde nach dem Pflanzen sorgfältig an und stützen Sie die Rose bei sehr exponierten Lagen vorübergehend, bis sie sicheren Halt gefunden hat.

Den Boden vorbereiten

Rosen sind nicht anspruchsvoll, gedeihen jedoch besonders gut in nährstoffreicher Erde. Graben Sie ein großzügiges Pflanzloch und arbeiten Sie Kompost oder gut verrotteten Stallmist ein. Das verbessert die Bodenstruktur und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern. Der Boden sollte frei abfließen können. Bleibt Wasser lange stehen, lockern Sie ihn mit zusätzlicher organischer Substanz auf. Setzen Sie die Rose so, dass sie bequem im Boden sitzt, fest, aber nicht zu tief, als würden Sie jemanden fürs Ausruhen zudecken.

Pflege im Jahresverlauf

Richtiges Gießen ist einfach, wenn man das Grundprinzip kennt. Geben Sie den Rosen einen gründlichen Guss und lassen Sie sie dann aus diesem Vorrat schöpfen. Tiefes Gießen fördert tiefe Wurzeln und macht die Pflanzen widerstandsfähiger in warmen Perioden. Morgens zu gießen ist ideal, da die Blätter im Tagesverlauf natürlich abtrocknen.

Der Schnitt hilft Rosen, sich zu erneuern. Entfernen Sie Ende Winter oder zu Beginn des Frühjahrs alles, was eindeutig abgestorben, krank oder reibend ist. Kürzen Sie danach die übrigen Triebe ein, um die Form zu verbessern und Licht in die Mitte der Pflanze zu lassen. Kletterrosen bevorzugen eher Führung als starken Rückschnitt. Binden Sie junge Triebe so an, dass sie sich gleichmäßig verteilen, und sie blühen entlang ihrer gesamten Länge.

Düngung stärkt ihre Kraft. Eine Düngergabe im Frühjahr fördert frischen Austrieb, eine weitere im Hochsommer unterstützt öfterblühende Sorten. Eine Mulchschicht rund um die Basis hält die Feuchtigkeit im Boden und verbessert ihn beim Verrotten. Während der Sommermonate ist das Entfernen verwelkter Blüten eine ruhige, erfüllende Arbeit, die häufig neue Blüten nach sich zieht.

Schädlinge und Krankheiten

Blattläuse, Raupen, Sternrußtau, Rost und Mehltau sind in Rosengärten altbekannte Erscheinungen. Meist zeigen sie an, dass die Bedingungen ihnen kurzzeitig entgegenkommen. Frühe, ruhige Beobachtung ist Ihr wichtigstes Werkzeug. Blattläuse lassen sich abstreifen oder abspülen. Herabgefallenes Laub sollte entfernt werden, damit Krankheitserreger keinen Unterschlupf finden. Gießen Sie den Boden statt der Blätter und sorgen Sie für Luftbewegung in der Pflanze. Gut genährte, luftig stehende Rosen in lebendigem Boden sind von Natur aus widerstandsfähiger als solche unter Stress.

Mit Zuversicht gärtnern

Je mehr Zeit Sie mit Ihren Rosen verbringen, desto besser verstehen Sie ihre Zeichen. Sie bemerken das Anschwellen der Knospen, das weiche, junge Laub oder die ersten kleinen Flecken und können reagieren, bevor etwas ernst wird. Rosen verlangen keine Perfektion. Sie gedeihen, wenn sie Licht, Nahrung, Raum und einen Menschen bekommen, der sie aufmerksam betrachtet und sich an ihnen erfreut.

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