Dierichtige Rose für Ihren Garten finden: Diepassende Rose auswählen
(Teil Zwei)
In unserem vorherigen Artikel haben wir mit einer einfachen, aber wichtigen Frage begonnen: Wo wird Ihre Rose wachsen? Nachdem Sie den passenden Platz betrachtet haben, ob im Beet, im Kübel oder an einer Wand, hilft der nächste Gedanke ebenso weiter.
Es lohnt sich, sich noch eine weitere Frage zu stellen: Welche Rolle soll Ihre Rose in Ihrem Garten spielen?
Rosen sind bemerkenswert vielseitige Pflanzen. Manche fügen sich harmonisch in ein Staudenbeet ein, andere klettern sanft über Bögen und Wände, während wieder andere als eleganter Blickfang für sich stehen. Wenn Sie überlegen, welche Aufgabe Ihre Rose erfüllen soll, wird die Auswahl oft ganz natürlich einfacher.

Für ein Beet
Wenn Sie ein gemischtes Beet bereichern möchten, sind Strauchrosen eine wunderbare Wahl.
Großzügig und anpassungsfähig wachsen sie harmonisch zwischen Stauden, Gräsern und anderen Sträuchern und bringen über viele Monate Farbe und Duft in den Garten. Ihr weicher, runder Wuchs verbindet die Pflanzung auf natürliche Weise, und viele Sorten blühen vom Frühsommer bis weit in den Herbst hinein immer wieder.
Sorgfältig platziert wird eine Strauchrose oft zum ruhigen Mittelpunkt eines Beetes und schenkt Struktur, Duft und eine schöne Fülle.
Für einen Kübel
Rosen gedeihen auch sehr gut in Töpfen und eignen sich daher hervorragend für Terrassen, Balkone oder den Eingangsbereich.
Viele Strauchrosen und Terrassenrosen wachsen im Kübel ausgesprochen gut, wenn sie genügend Raum für ihre Wurzeln und eine gute Rosenerde erhalten. Durch ihren kompakten Wuchs und die wiederholte Blüte schenken sie auch kleinen Plätzen über viele Monate hinweg Farbe.
Auch Kletterrosen können in großen Kübeln wachsen, wenn sie eine passende Rankhilfe erhalten, etwa eine Obeliskstütze oder ein kleines Spalier. Dennoch fühlen sie sich im offenen Boden meist noch wohler, wo ihre Wurzeln sich freier entfalten können.
Ramblerrosen hingegen sind für den Gartenboden besser geeignet. Ihr kräftiges Wachstum kommt am schönsten zur Geltung, wenn sie ausreichend Platz haben.
Für Wände und Strukturen
Es gibt kaum etwas Schöneres im Garten als eine Rose, die sanft über eine Wand oder einen Bogen wächst.
Hier können Sie zwischen Kletterrosen und Ramblerrosen wählen, die jeweils ihren eigenen Charakter haben.
Kletterrosen wachsen eher geordnet und kontrolliert. Viele von ihnen blühen mehrmals im Jahr und bringen so über den ganzen Sommer hinweg immer neue Blüten hervor. Sie eignen sich besonders gut für Hauswände, Pfeiler, Bögen oder Obelisken, wo ihre Blüten aus der Nähe bewundert werden können.
Ramblerrosen wachsen kräftiger und freier. Ihre langen, biegsamen Triebe erlauben es ihnen, große Strukturen zu begrünen oder sogar in einen Baum hineinzuwachsen. Die meisten blühen einmal im Frühsommer, doch dann in einer solchen Fülle, dass der Garten für einige Wochen wie verwandelt wirkt.
Als Blickfang
Manchmal tut es einem Garten gut, wenn eine Rose leicht hervorgehoben steht und den Blick auf sich zieht.
Hierfür eignet sich eine Stammrose besonders gut. Auf einem hohen Stamm wachsend bildet ihre Blütenkrone eine weiche Wolke aus Farbe über der umliegenden Bepflanzung.
Sie verleihen Beeten eine gewisse Eleganz und wirken besonders schön in großen Kübeln neben einer Haustür oder entlang eines Gartenweges.
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Wenn Sie sich für eine Rosenart entschieden haben, die zu Ihrem Platz und zu ihrer Aufgabe im Garten passt, beginnt der vielleicht schönste Teil der Auswahl.
Nun können Sie sich den Eigenschaften widmen, die jeder Rose ihren eigenen Charakter verleihen: die Farbe der Blüten, ihre Form und natürlich ihr Duft.
Im nächsten Teil dieser Reihe widmen wir uns einer Frage, die viele Gärtner ganz intuitiv beantworten können: Zu welchen Farben fühlen Sie sich hingezogen?











